Planstatt Senner

Planungsbüro für  Landschaftsarchitektur | Umweltplanung | Stadtentwicklung | Klima- und Baumhainkonzepte

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Auszeichnungen & Awards

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Unser Engagement als Landschaftsarchitekturbüro wurde bereits vielfach ausgezeichnet – national und international. Diese Resonanzen spiegeln uns den Blick von außen auf die Planstatt Senner und geben uns wertvolle Anregungen.

Wir sind sehr stolz auf die zahlreichen Auszeichnungen und Awards, die wir im Laufe der Jahre erhalten haben – für unsere erstklassigen Projekte und vorbildhafte Ideen.

Dies spornt uns an, bei der Entwicklung, Planung und Umsetzung der Projekte immer unser Bestes zu geben. Es motiviert unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich und mit großem Einsatz für die Wünsche unserer Auftraggeber einsetzen.

Wichtigstes Prinzip dabei ist, was das Büro erschafft, das muss dem Menschen wie der Natur dienen, es muss Lebensqualität bieten und nachhaltig sein, betont Büroinhaber Johann Senner. Somit bleibt die Planstatt Senner auch weiterhin ein großartiges Unternehmen, in dem man gerne arbeitet, lernt und die Zukunft unserer Umwelt schon heute gestaltet.

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Die Planstatt sagt DANKE

an die Planstätter

Die starken Leute sind nicht die, die immer gewinnen. Es sind die, die nicht aufgeben, wenn sie einmal verloren haben.

2022

Competitionline

4. Platz

Competitionline Ranking 2021 / 4. Platz in der Kategorie Landschaftsarchitekten

Auf Competitionline sind wir für unsere „Wettbewerbserfolge“ im Jahr 2021 auf den 4. Platz bundesweit vorgerückt (2019-2020 – 10.Platz).

2021

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Competitionline

8. Platz

Competitionline Ranking 2020 / 8. Platz in der Kategorie Landschaftsarchitekten

 

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ARENA® AWARD

1. Preis

„HAUS DES KINDES“ Preisträger in der Kategorie öffentlicher und halböffentlicher Raum

Planung: Landschaftsarchitekt Planstatt Senner GmbH, Stuttgart

Ausführung: Josip Galabau, Laupheim

 

„Mit dem Projekt “Haus des Kindes” in Laupheim, hat die Planstatt Senner GmbH den Siegerbeitrag eingereicht. Gleich zu Beginn erläutert Bü Prechter, wieso ARENA® für diese Anwendung besonders geeignet ist. Das Gebäude hat einen Polygonalzug, wodurch sich bei der Arbeit mit Platten optisch unschöne Schnittlinien ergeben würden. “ARENA® hingegen passt sich wunderbar an, es stört überhaupt nichts” erklärt sie. Spiel- und Ruhezonen wurden mit einem einheitlichen, homogenen Belag umgesetzt, der Gebäude, Spielgeräte und Grünflächen harmonisch in geraden Zügen umrahmt. Als besonders gute Wahl erwies sich ARENA® einmal mehr für die Umsetzung des Entwässerungsgefälles, da er sich an die Ecken anschmiegt und mit seinen großen Fugen mit einem geringeren Gefälle auskommt“

 

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Heinze ArchitektenAWARD

Sportzentrum Schulcampus

Architekten: wulf architekten | Landschafts-/ Umweltplaner, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner: Planstatt Senner | Projektsteuerer, Wettbewerbsbetreuer: Hitzler Ingenieure | Bauingenieure, Tragwerksplaner: wh-p Ingenieure | TGA-Fachplaner: Klett Ingenieur GmbH

 

Projektdaten:

Gebäudetyp: Sport und Freizeit

Fertigstellung: 09/2020

 

Beurteilung durch das Preisgericht:

Das Sportzentrum besticht auf dem heterogenen Schulcampus in Überlingen als selbstbewusster Solitär. Die markante Silhouette macht das Gebäude von weitem erkennbar und spiegelt sich auch in der inneren Struktur des Gebäudes wider.

Eine transparente Fuge hebt den filigran anmutenden metallischen Körper von seinem Umfeld ab und lässt interessante Blicke in das Innere des Gebäudes und nach außen zu.

Die vertikale Schichtung der Programme erlaubt eine verdichtete Anordnung der Sportnutzungen auf kompakter Grundfläche. Das Sportfeld wird zur Bühne unterschiedlichster Aktivitäten und strahlt auf den Campus ab.

Der dienende Teil des Gebäudes verbindet das Foyer mit der lichtdurchfluteten vertikalen Erschließung. Die reduzierte Materialpalette aus Sichtbeton, Streckmetall und Industrieglas überzeugt in ihrer Einfachheit und Robustheit. Mit einfachen Mitteln schafft der Architekt einen Ort der Begegnung, sowohl im Inneren als auch im Kontext des umliegenden Campus.“

2020

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Competitionline

10. Platz

Competitionline Ranking 2019 / 10. Platz in der Kategorie Landschaftsarchitekten

 

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AWARD Deutscher Wohnungsbau

Hartenecker Höhe, Ludwigsburg

AWARD Deutscher Wohnungsbau 2020 für Hartenecker Höhe, Ludwigsburg

Die Planung und Umsetzung:

Landschaftsarchitekturbüro Planstatt Senner, Rauschmaier Ingenieure

 

Bauherr:

Stadt Ludwigsburg, Fachbereich Stadtplanung, Fachbereich Tiefbau und Grünflächenamt.

 

BESCHREIBUNG

In Ludwigsburg-Ossweil wurde auf einem ehemaligen Kasernengelände, unter Erhalt markanter Elemente (Gebäude, Grünbestand) neues Wohnen geschaffen.

Herzstück der neuen Wohnsiedlung Hartenecker Höhe ist eine zentral verlaufende Achse, die Cäsar-vonHofacker-Anlage mit einer Größe von ca. 11.500m².

Die Philosophie des Konzeptes ist eine moderne, zeitgemäße Freianlage mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und Qualitäten in dem zentralen Freiraum des Wohngebietes zu schaffen.

 

MEHRWERT

Mit dem gesamten Projekt Hartenecker Höhe wurde das ehemalige Kasernenareal wieder einer Nutzung für die Bevölkerung zugeführt, welches von den Bewohnern sehr gut angenommen wird. Die Anlage wurde in vielen Bereichen zusammen mit den jetzigen Bewohnern entwickelt und spiegelt ihre Bedürfnisse und Nutzungswünsche in einer klaren Formensprache.

 

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Polis Award

Obertorplatz Hechingen

Obertorplatz Hechingen Nominierung / reaktivierte Zentren

Projekt-Partner: Planstatt Senner • Stadt Hechingen

 

BESCHREIBUNG

Im vergangenen Jahrhundert haben Städte ihre Straßenräume zugunsten von Autos, Lastwagen und Bussen ausgebaut, was zur Vernachlässigung sozialer und kultureller Aspekte im öffentlichen Raum führte. Nicht zuletzt durch die zunehmende Urbanisierung kommt es zu einem Umdenken in der Ausgestaltung von Straßen und Plätzen hin zu multifunktionalen Orten. In der Stadt Hechingen auf der Zollern Alb wird zurzeit der 10.000 m² große Obertorplatz ausgebaut. Die 1 ha große Asphaltfläche soll zukünftig mit viel Grün als einin sich geschlossener Versammlungsplatz im Herzen der Stadt genutzt werden. Die höhere Aufenthaltsqualität wird in allen Bereichen des Platzes spürbar sein: auf der Veranstaltungsfläche (Norden), in der Aktivitätszone (Mitte) und in der Ruhe- /Grünfläche im Süden.

 

ZIEL

Um aktuellen Trends angemessen zu begegnen soll der Obertorplatz, der täglich von ca. 10.000 Autos passiert wird, künftig als verkehrsberuhigter Bereich eingestuft werden. Die Optimierung der Materialkreisläufe, die Verbesserung des Stadtklimas und der physischen / geistigen Gesundheit der Benutzer fanden Einfluss in den gesamten Planungsprozess. Der Obertorplatz in Hechingen soll zukünftig das gemeinsame Wohnzimmer im Freien für Einheimische und Gäste sein. Die Läden, Gastronomien, Kino und Hotel sollen zukünftig zum neuen Leben auf dem Platz mit der „grünen Mitte“ beitragen und im Gegenzug auch davon profitieren. Die schattigen Plätze unter den Bäumenladen in erholsamer Atmosphäre zum Verweilen, Markttreiben und Festivitäten ein.

 

HERAUSFORDERUNGEN

Der Platz überzeugt durch seine Großzügigkeit zwischen historischen Fassaden. Die Höhenplanung mit bis zu 2,5 % Quer- und 6 % Längsgefälle stellte die Planer nicht zuletzt auch beim Thema Barrierefreiheit vor eine Herausforderungen, die es schlussendlich zu bewältigen gelang.

 

KOOPERATIONEN

Durch sehr viel bürgerschaftliches Engagement und demokratische Teilhabe (Gremium „Obertorplatz Kommission“) konnten u.a. Themen wie die Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer besser integriert werden.Ein weiterer wichtiger Punkt war der Einbezug der angrenzenden Geschäfte, die den Platz auch zukünftig mit Leben füllen sollen.

 

MEHRWERT

Der Obertorplatz ist Hechingens Zentraler Platz und dient als Gelenk zwischen dem Fürstlichen Garten der Villa Eugenia und der Marktstraße mit dem denkmalgeschützten Rathaus. Unweit davon liegt Richtung Süden der Park mit einem herrlichen Panoramablick auf die Burg Hohenzollern. Der Weg über den Platz wird gesäumt von einem Spielgarten für Kleinkinder, einem historischen Brunnen und einer Platzfläche mit 28 Fontänen.Dieals geschwungener Bachlauf ausgeformte Wasserachse wird beidseitig von erhöhten Pflanz- und Baumbeeten begleitet, die mit verjüngtem und abgerundetem Naturstein eingefasst sind.Die Quelle „Ursprung“ des Bachlaufs ist ein 7 x 2 m großer massiver Wassertisch aus Naturstein. Die partiell platzierten Holzdecks dienen vor allem Jugendlichen als zusätzliche Aktivitätsinseln.

 

BESONDERHEIT

Das Lichtkonzept zielt darauf ab, den Platz nachts nicht zu hell, sondern eher warm und gemütlich in Szene zu setzen. Aus Sicherheitsaspekten wird die Verkehrsfläche höher ausgeleuchtetals das Wasserspiel, die Bäume, Giebel und Fassaden, die eher inszeniert werden. Der ganze Platz wird mit kostenlosem W-LAN ausgestattet.

 

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Beispielhaftes Bauen

Berufsschulzentrum Radolfzell mit Außenanlagen

Auszeichnungsverfahren “Konstanz 2011 – 2018”

 

Architektur/Stadtplanung: Broghammer.Jana.Wohlleber, Freie Architekten BDA, Zimmern o. R.; Projektleitung: Ralf Thom | Planstatt Senner

Bauherrschaft: Landkreis Konstanz, vertreten durch Landrat Frank Hämmerle, Konstanz

Fertigstellung: 2018

 

Begründung der Jury

Das Schulzentrum bietet zurückhaltend gestaltet eine angenehme Lernatmosphäre für junge Menschen in unterschiedlichsten Ausbildungsberufen. Die Erdgeschosszone zeigt sich robust in Beton, innen fein strukturiert. Die gedämmte Putzfassade darüber scheint etwas instandhaltungsintensiver. Die Freianlagen setzen die qualitätvolle Gestaltung im Außenraum fort und laden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrende zum entspannenden Aufenthalt und zum Durchschnaufen ein. Es zeigt sich: Weniger ist mehr. Insgesamt ein beispielhafter Ort, dem man den spannenden Planungs- und Bauprozess bei laufendem Schulbetrieb nicht anmerkt“

 

Neugestaltung Fußgängerzone und Marktplatz Tuttlingen

Auszeichnungsverfahren “Tuttlingen 2011 – 2020”

 

Architektur/Stadtplanung: Planstatt Senner

Bauherrschaft: Stadt Tuttlingen, vertreten durch Oberbürgermeister Michael Beck

Fertigstellung: 2019

 

Begründung der Jury

Der alte Marktplatz und die Fußgängerzone waren in die Jahre gekommen und wurden sorgfältig aufgewertet. Der neue Bodenbelag aus Granit zieht sich in einer ruhigen und wohltuenden Geste über Marktplatz und Straßen, von Fassade zu Fassade und fasst so den Stadtraum ein. Neugestaltung heißt auch, dass die Fußgängerzone erweitert, die Zugänge barrierefrei hergestellt und die Möblierung neu geordnet wurden. Die Brunnenpyramide, längst ein Wahrzeichen, ist gut integriert und um ein Fontänenfeld ergänzt. Kinder wissen diesen neuen Spielort gewiss zu schätzen, und das Stadtklima wird verbessert. Insgesamt wurde die Chance genutzt, den Bürgerinnen und Bürgern ein qualitätsvolles Stadtwohnzimmer zurückzugeben und beispielhaft die Attraktivität der Innenstadt Tuttlingens anzuheben.“

 

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Top-Inovator2020

PLANSTATT SENNER ist Top-Inovator2020:

„Anruf vom Weltwirtschaftsforum

Freiheit erweckt Ideen“, sagt Johann Senner. Die Mitarbeiter seines Planungsbüros für Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung sollen sich frei fühlen, sie sollen ihre Freiheit zu denken auskosten und nutzen. Denkverbote gibt es bei Planstatt Senner nicht, nur unumstößliche Prinzipien, zuvorderst dieses: Ästhetik und Ökologie gehören zusammen. Und das gilt immer, ob nun eine Gartenschau auf der Agenda steht, die Revitalisierung eines darbenden Quartiers oder die Transformation eines Industriegeländes in einen Park.

 

„Dualer Weg“ nennt Senner dieses Prinzip, dem zu folgen er sich früh entschieden hat. Was sein Büro erschafft, das muss dem Menschen wie der Natur dienen, es muss Lebensqualität bieten und nachhaltig sein. Mit wachsender Erkenntnis hielt dieser duale Weg in 33 Jahren Firmengeschichte manche Abzweigung bereit, spezielle Pfade, denen zu folgen Senner Spezialisten aufgetragen hat: seinem Techniker zum Beispiel, der mit einer fliegenden Wärmebildkamera ermittelt, wo sich Quartiere aufheizen, wo also ein Hain nützlich wäre. Oder dem Human­mediziner, der die Gesundheit der späteren Bewohner schon auf dem Reißbrett im Blick hat. Oder eben dem (Landschafts-)Architekten, der das Mosaik spezieller Erkenntnisse zu einem Bild zusammenfügt.

 

Interdisziplinäres Team und Impulse von außen

 

Zehn verschiedene Berufe repräsentieren die 60 Mitarbeiter aus zehn Nationen. „Wir wissen trotzdem noch längst nicht über alles Bescheid“, sagt Senner. Er will somit noch mehr Perspektiven unter seinem Dach, noch mehr Austausch, intern wie nach draußen. Und er ist gespannt, was sich daraus entwickeln wird. Strategisch-innovativ klingt das auf den ersten Blick nicht – und ist es womöglich gerade doch: Wo andere schauen, was der Markt verlangt, und sich dem unterwerfen, zieht dieser Mittelständler Bauherren, Auftraggeber, Investoren mit. „Wir sind interessiert, wir gehen voran, dann liegt es auch an uns, andere von unserem Weg zu überzeugen.“

 

Erweiterung des Geschäftsmodells

 

Aus dem Ein-Mann-Betrieb von 1987 ist ein international anerkanntes Büro geworden, dessen vier deutsche Standorte mit eigenständig agierenden asiatischen Partnerbüros kooperieren. Gemeinsam betreuen sie ein immer weiteres Feld. Denn seinem dualen Weg folgend, erschloss sich der innovationstreibende Inhaber nach der Landschaftsarchitektur auch die Umwelt- und Stadtplanung, die Reurbanisierung und das Entwickeln von Klimakonzepten. Geplant war das nicht, der Anruf Anfang 2020 aus Davos auch nicht: Bis zum Weltwirtschaftsforum hatte es sich herumgesprochen, dass am Bodensee jemand wirkt, der Nachhaltigkeit nicht nur predigt, sondern sie mit greifbarem Inhalt füllt.

2019

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Heinze ArchitektenAWARD

Jakob-Sigle-Heim

Jakob-Sigle-Heim Sieger “Bauten im Sozial- und Gesundheitswesen”

Architekten: wulf architekten | Landschafts-/ Umweltplaner, Landschaftsarchitekten, Stadtplaner: Planstatt Senner | Architekten, Projektsteuerer: ERNST² ARCHITEKTEN AG, ARP Architektenpartnerschaft Stuttgart GbR | Bauingenieure, Tragwerksplaner: Pfefferkorn Ingenieure | TGA-Fachplaner: Klett Ingenieur GmbH

 

Projektdaten:

Gebäudetyp: Wohnungsbau

Fertigstellung:  08/2017

 

Beurteilung durch das Preisgericht:

„In unserer Gesellschaft ist der Anteil der Bevölkerung im dritten und vierten Lebensalter weiter zunehmend. Der Bedarf an sozialen Einrichtungen, die Wohnraum für Menschen bereitstellen, die auf Unterstützung ihrer Alltagsabläufe oder Pflege angewiesen sind, ist entsprechend steigend. Das „Jakob-Sigle-Heim“ als Pflegeheim bietet im Zentrum eines Wohngebietes der 1950er Jahre in Kornwestheim den Bewohnern dieses Stadtquartiers die Möglichkeit, auch in der neuen Lebensphase „im Viertel“ wohnhaft zu bleiben. Sowohl städtebaulich und architektonisch, als auch im sozialen Projekt stellt sich das Büro Wulf Architekten dieser Aufgabenstellung auf hohem Niveau beispielgebend. Der städtebauliche Kontext des Projektes wird durch die umgebende Bebauung der 1950er-Jahre Zeilenbauten geprägt, die in Umfang, Gleichmaß und Monofunktion einen insgesamt eher anonymen Stadtraum erzeugen. Im Zentrum des Quartiers, zwischen Rosenstein- und Helfenstein-/Beate-Paulus-Straße befinden sich bereits eine Kirche mit Gemeindehaus und öffentliche Grünanlagen. Hier wird zentral der Neubau des Jakob-Sigle-Heims eingeordnet. Die Architekten ergreifen die Chance, das Pflegeheim mit Veranstaltungssaal, Praxis für Ergotherapie und ambulanten Diensten auch als öffentlichen Anlaufpunkt für das gesamte Quartier zu artikulieren. Das H-förmige, solitär ausdrucksstarke Haus öffnet sich einladend nach Norden und Süden. Der dunkel gefasste Sockel enthält die öffentlich zugänglichen Programme, die darüberliegenden Flügel der Wohngeschosse schwingen in expressiver Geste leicht aus. Die in hellem Besenstrich elegant gefassten Putzfassaden und großzügigen Panoramafenster der Pflegezimmer unterstützen den selbstbewussten Ausdruck des Hauses und seinen Austausch mit dem Wohnviertel. Die Obergeschosse nehmen je zwei Wohngruppen mit 15 Einzelzimmern und „offenem Wohnzimmer“ auf, welches den Bewohnern ermöglicht, zu kochen, gemeinsam zu essen, oder ihre Nachbarn zu treffen. Die jeweils 15 Zimmer orientierten sich nach Ost und West in die angrenzenden, halböffentlichen Grünräume, die gemeinschaftlichen Wohnräume mit den Balkonen öffnen sich zu den beiden Höfen der Gebäudeeinschnitte. Im gegebenen Rahmen wird so den Bewohnern über den Tageslauf das Erlebnis einer abwechslungsreichen Innen- und Außenräumlichkeit differenzierter Lichtstimmung ermöglicht. Personalräume, Pflegeräume und Pflegebäder der Einrichtung sind im Zentrum des H-förmigen Grundrisses gebündelt. Dadurch kann im Sinne eines „back-to-back“-Systems auf Doppelungen dienender Räume verzichtet werden und im Betrieb des Pflegeheims Personal kompakt eingesetzt werden. Die dem Entwurf vorgegebene Fläche von 14,7 qm je Pflegezimmer ist sehr begrenzt. Über die Entwicklung nach außen gestülpter „Panoramafenster“ wurde daher versucht, ein Gefühl räumlicher Großzügigkeit zu entwickeln, die auch in der Pflegesituation, aus dem Bett heraus, als freier Blick in den Außenraum positiv stimulierend erlebt werden kann. Die mit Holz bekleidete, tiefe Fensterbank kann darüber hinaus einem Alkoven gleich angeeignet werden. Das Projekt überzeugt die Jury in seiner Haltung von Präzision, Sorgfalt und Wertschätzung, die sich auf allen Maßstabsebenen- von der städtebaulichen Setzung bis hin zum Baudetail- durchgängig ausdrückt.“

Partner & Verbände

Wir sind Planstätter: Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Geographen, Biologen, Artenkundler, Ingenieure, Wissenschaftler, Mediatoren, Bauleiter, Gutachter, Designer uvm.

Phase Nachhaltigkeit

Initiative

Ziel der Initiative ist die Transformation der Planungspraxis hin zur Nachhaltigkeit als neuem Normal. Anstatt ein weiteres Klimamanifest zu unterschreiben, verpflichten sich Innen-/ Architekten und Fachplaner dazu in ihren Bauherrengesprächen die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen der Deklaration Nachhaltigkeit zu forcieren.

BuGG

Verband

Die Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung - Viele Unternehmen ein Ziel - Das ist der Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG).

DGNB

Verband

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V., englisch German Sustainable Building Council, ist eine Non-Profit- und Nichtregierungsorganisation, deren Aufgabe es ist, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern.

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